Die Geschichte

Früher wurde der Tauschhandel betrieben, hierbei wurden Güter gegen andere Güter getauscht. Bevor sich die Parteien einig wurden, gab es zum Teile sehr lange Verhandlungen. Es wurden zum Beispiel Metalle wie Gold, Silber und Bronze in Standardgrößen für den Tauschhandel verwendet. Ab dem späten Mittelalter wurde eine Art Schuldschein aus Papier als Zahlungsmittel verwendet. Da Papier viel leichter zu transportieren war, setzten immer mehr Regierungen das Papiergeld als Zahlungsmittel ein. Der Wert des Papiergeldes wurde später von den Regierungen mit dem Wert der Goldreserven garantiert.

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Der Devisenhandel begann 1880, zu diesem Zeitpunkt konnten ausländische Zahlungen auf einem eigenen Bankkonto im Ausland gutgeschrieben werden. Durch das Bretton Woods Abkommen im Juli 1944 entstanden weltweit feste Wechselkurse. Die Schwankungsbreite der Wechselkurse wurde international festgelegt. Der damalige Kurs lag bei 35 US-Dollar je Unze und die anderen Währungen wurden an den US-Dollar gebunden. Am 30. September 1969 wurden die festgelegten Wechselkurse das erste Mal gelockert. Am 19. März 1973 wurden die bisher geltenden festen Wechselkurse zugunsten frei schwankender Wechselkurse abgelöst. Der Devisenhandel war von diesem Zeitpunkt an größeren Kursschwankungen ausgesetzt. Anders als zum Beispiel die Wertpapier- oder Geldmärkte, ist der Devisenmarkt sehr stark von staatlichen und staatspolitischen Einflüssen geprägt.

Auch wenn der Devisenhandel sehr starken Kursschwankungen unterliegt, avancierte dieser zu einem der größten Märkte der Welt. Mittlerweile nehmen immer mehr Privatleute oder auch Kleinanleger am Devisenhandel teil.